Das Neue Jahr 2007 regnete auf uns hernieder. Kurz nach elf machte ich mich eiligen Schrittes auf den Weg gen Alster. Da ich mir mit mir selbst nicht einig war über die einzuschlagende Strecke lief ich leider einen kleinen Umweg. Continue reading ‘Regenspaziergang, Pt. IV’
Archive for the 'Mehrteiler' Category
Anders, als andere C64-Besitzer, stieg ich nicht auf den Commodore Amiga auf. Irgendjemand hatte einen Atari ST feil geboten und ich schlug zu. Es gab den Atari ST damals mit Farbbildschirm oder mit Monochrombildschirm, der eine höhere Auflösung hatte. Ich hatte den Monochrom. Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 3′
Etwas später in den Achtzigern, als alle meine Freunde einen hatten, stieg ich dann auch um auf den Commodore 64. Genauer den C64-II (auch C64C genannt) der leider nicht mehr das klassische Brotkasten-Gehäuse hatte. Der C64 hatte endlich Disketten, womit die Gedultsspiele mit der Datasette für mich ein Ende hatten. Die großen weichen 5,25″-Disketten hatten aber auch so ihre Tücken: war so eine mal geknickt, konnte man sie knicken … Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 2′
Es war Nikolaus, irgendwann Mitte der Achtziger Jahre. Nicht zum ersten Mal hatte ich in meinem Stiefel neben den Süßigkeiten auch ein paar Kassetten vorgefunden. Doch waren das dieses Mal keine lustigen Hörspiele. Auf den Kassetten stand Deutsch I, Englisch I und Digger.
Etwas enttäuscht war ich schon. Ich legte den Englischkurs in meinen Kassettenspieler, mit dem Resultat, dass äusserst merkwürdige Piepstöne aus dem Lautsprecher kamen. Meine erste Assoziation war das Superlearning, also, dass dieses Fiepen das Unterbewustsein so umbiegt, dass man anschließend fliesend Englisch spricht (ich war acht, da hält man sowas noch für möglich). Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 1′
Regen?
Nein, kein Regen.
Dafür reger Trubel?
Ja, Jogger, Radfahrer, Pärchen, ferngesteuerte Boote auf dem kleinen See.
Ein ganz normaler sonniger Sonntagnachmittag eben.
Was soll das Bild?
Ach, nur so.
Ich habe heute für einen Freund Videomaterial von der Kamera auf den Computer überspielt. Und da es langweilig war, dem monotonen Surren der Kamera zu lauschen, bin ich ein wenig im Regen spazieren gewesen. Man kann ja nicht immer nur fernsehen (okay, es lief nix Sehenswertes).
Ich war noch nicht lange unterwegs, da spielte der Zufallsgenerator meines mobilen Musikabspielgerätes das Lied I Can See Clearly Now The Rain Has Gone
, und siehe da, kurz darauf war der Regen tatsächlich gegangen … kam dann aber auch gleich wieder.
Im Stadtpark wird interessanten Aktivitäten nachgegangen, wenn es regnet. Ein kleine Gruppe von Leuten spielten Botscha, oder heisst das Boul? Also das Spiel wo man mit großen schweren Kugeln möglichst nah an eine kleine rote Holzkugel kommen muss. Jedenfalls von aussen betrachtet waren das ein paar Regenschirme, unter denen faustgroße Metalkugel hervorgeschossen kamen.
Wenig später kam ich an zwei Leuten vorbei, die mit Holzstücken fechteten und ein dritter stand daneben und überwachte ihre Technik. Ganz so wie ein Jedimeister seine Schüler beim Training beobachtet.
Seltsamerweise waren sie nicht die einzigen, die sich mit Stöcken bekämpften. Diesmal waren es mehrere Teenager mit großen gummierten Stöcken, und einer hatte so eine Art Gummi-Morgenstern. Auch dort wachte ein “Meister” vom Rand aus über das Kampfgeschehen.
Vielen Dank an die deutschen Fernsehprogrammdirektoren, dass sie im Sommerloch nur Mist senden, da wär mir doch was entgangen hätte ich heute vor der Glotze gehangen.





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