Regen fällt. Schwere Tropfen stürzen zu Boden. Rinnsale schlängeln sich über die Fensterscheiben. Helle Blitze zeichnen sich gegen die dunklen Regenwolken ab. Immer lauter werdender Donner rollt heran. Die Wände bekommen schon Risse. Das Dach senkt sich bereits ab. Noch steht es. Noch schützt es gegen den Regen.
Gedanken, Vorahnungen, Spekulationen über das, was gesehen wird.
Was, wenn die Wände nachgeben, wenn das Dach fällt?
Wird das Wasser mich mitreißen? Und werde ich auf einer Welle reiten? Oder werde ich in den Fluten untergehen?
Wird ein Blitz mir den Weg leuchten? Oder wird er mich treffen und bis auf’s Innerste ausbrennen?
Werde ich an einen Strand gespült? Und werde ich mich auf einer paradisischen Insel wiederfinden?
Oder werde ich auf die Weiten des Meeres hinaus getrieben? Und verliere mich in der Unendlichkeit des Horizonts schließlich selbst?
Gedanken in Zeiten aufkommenden Sturmes.




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