Archive for the 'Damals' Category

Drei Einhalb Zoll Disketten

Was waren das noch Zeiten, als man wichtige Informationen noch auf diesen kleinen, viereckigen, (mehr oder weniger) festen Teilen transportierte. Disketten, mit Platz für etwas weniger als anderthalb Megabyte, enthielten alles. Von Dokumenten bis Bildern. Von Spielen bis zu ganzen Betriebssystemen. Letztere verteilten sich auch schon mal auf einer Menge von bis zu dreißig von den kleinen Dingern.

Doch die Datenmengen wurden mehr. Und das Verlangen nach Speicherplatz konnten sie irgendwann nicht mehr stillen. Immer seltener griff man zu diesem Medium, es wurden bald sogar Computer gänzlich ohne ein Diskettenlaufwerk angeboten. Karten, die viel kleiner waren, und bis zum tausendfachen an Platz boten, ersetzten die Diskette endgültig.

Doch jetzt endlich sind 3 ½â€?-Disketten wieder zu etwas mehr nütze, als bloß in einem alten Schuhkarton zu verstauben …

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Zwanzig Jahre

Was sind Zwanzig Jahre? Der damals zwanzigjährige Photograf Michael Harms porträtierte 1984 seine ebenfalls zwanzigjährigen Freunde und wiederholte dies 2004, als alle vierzig waren.

Die dabei entstandenen Bildpaare bieten die Möglichkeit, Vergleiche zu ziehen zwischen diesen beiden Stationen des Lebens.

Da ich mich ja selber gerade ziemlich genau auf halbem Wege zwischen diesen Stationen befinde, fand ich diese Bilderreihe sehr spannend.

Ich glaube allerdings, ich sehe mit dreißig noch fast so aus, wie mit zehn; vielleicht bin ich noch ein bisschen gewachsen, aber sonst … Ich muss wohl mal Bilder von 1987 raussuchen und vergleichen.

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Meine ersten Rechner, Teil 3

Anders, als andere C64-Besitzer, stieg ich nicht auf den Commodore Amiga auf. Irgendjemand hatte einen Atari ST feil geboten und ich schlug zu. Es gab den Atari ST damals mit Farbbildschirm oder mit Monochrombildschirm, der eine höhere Auflösung hatte. Ich hatte den Monochrom. Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 3′

Meine ersten Rechner, Teil 2

Etwas später in den Achtzigern, als alle meine Freunde einen hatten, stieg ich dann auch um auf den Commodore 64. Genauer den C64-II (auch C64C genannt) der leider nicht mehr das klassische Brotkasten-Gehäuse hatte. Der C64 hatte endlich Disketten, womit die Gedultsspiele mit der Datasette für mich ein Ende hatten. Die großen weichen 5,25″-Disketten hatten aber auch so ihre Tücken: war so eine mal geknickt, konnte man sie knicken … Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 2′

Meine ersten Rechner, Teil 1

Es war Nikolaus, irgendwann Mitte der Achtziger Jahre. Nicht zum ersten Mal hatte ich in meinem Stiefel neben den Süßigkeiten auch ein paar Kassetten vorgefunden. Doch waren das dieses Mal keine lustigen Hörspiele. Auf den Kassetten stand Deutsch I, Englisch I und Digger.

Etwas enttäuscht war ich schon. Ich legte den Englischkurs in meinen Kassettenspieler, mit dem Resultat, dass äusserst merkwürdige Piepstöne aus dem Lautsprecher kamen. Meine erste Assoziation war das Superlearning, also, dass dieses Fiepen das Unterbewustsein so umbiegt, dass man anschließend fliesend Englisch spricht (ich war acht, da hält man sowas noch für möglich). Continue reading ‘Meine ersten Rechner, Teil 1′

Hitzefrei

27,5°C, in der Schule hieß das Hitzefrei. Diese Temperatur herrschte gerade in meiner neuen Dachgeschoßwohnung. Aber einmal kurz Durchzug, und schon kann man es hier wieder aushalten. Da ist die Hitze ganz schnell geweggt!

In der Schule gab es immer dann Hitzefrei, wenn ein Thermometer, das an einem geheim gehaltenen Ort im Schatten hing, besagte Marke von 27,5°C überschritt. Einige Schüler sprachen jedes Jahr davon, sie würden dieses sagenumwobene Thermometer suchen und ein Feuerzeug darunter halten ;-) Mir ist aber nie zu Ohren gekommen, dass es tatsächlich mal von jemandem entdeckt wurde.

Dabei waren die Indizien doch recht klar: es musste an einer Außenwand hängen, die immer im Schatten lag und von einem der Lehrerzimmer aus zu sehen war. Das kann doch eigentlich nicht schwer zu finden gewesen sein …

Da meine Wohnung nun hitzefrei ist, also frei von Hitze, genieße ich nun einen kühlen Freitagabend.

Wilderness

Hast du dich schon mal gefragt, wo ich dieses tolle Bild mit dem Wilderness-Schild da oben her habe? Nein? Schade. Na, macht nix, ich erzähl’s trotzdem.

Wilderness-Sign

Das Bild habe ich nicht aus einer anonymen, gesichtslosen Bilddatenbank, und es lag auch nicht meiner Blogging-Software bei. Nein, da drückte ich selbst höchstpersönlich auf den Auslöser. Entstanden ist das Bild auf meiner Südafrika-Rundreise im September 2000.

Zurecht geschnitten und ein klein wenig mit den Effekten in gimp gespielt, und schon passte es farblich prima zum Minima-Theme meines Blogs.

Ich wollt’s halt mal erwähnen ;-)

Musikvideos mit dem Apple II

Mit heutiger Hard- und Software ist es sicherlich kein Problem, Musikvideos herzustellen.

Aber schon mal daran gedacht, mit einem Apple ][ von 1978 eines zu machen? Auch das ist möglich, wie man hier sieht ...

[gesehen bei mac-essentials.de]

Und nochmal 15 Jahre

Heute ist unser 4. Juli, unser Nationalfeiertag, der Tag der Deutschen Einheit, zum Andenken an den 3. Oktober 1990.

15 Jahre Monkey Island

Monkey Island

Fifteen years ago this month…

Gut, vor fünfzehn Jahren habe ich noch Breakout auf meinem Atari STâ„¢ gespielt. Die beiden ersten Monkey Islandâ„¢ Teile haben mich erst 1993 in ihren Bann gezogen, als ich meinen ersten PC bekam, dem der zweite Teil beilag. Das waren ein paar der tollsten schlaflosen Nächte :)

1997 erwischte mich diese Schlaflosigkeit erneut mit dem dritten Teil. Sehr zum leidwesen meiner damaligen Mitbewohner, da dieser Teil Sprachausgabe besaß.

Man müsste diese Spiele glatt nochmal rauskramen und auf ScummVM© spielen …

[-> The World of Monkey Island]
[-> Monkey Island bei LucasArts.com]