Monthly Archive for Mai, 2006

Weißt du, wo dein Handtuch ist?

Am 11. Mai 2001 starb Douglas Adams, der Autor der Trilogie in fünf Teilen Per Anhalter durch die Galaxis.

Ihm zu Gedenken findet jedes Jahr am 25. Mai der Towel-Day statt.

An diesem Tag tragen seine Fans den Tag über ein Handtuch mit sich herum. Dies ist eine Reminiszenz an das Buch Per Anhalter durch die Galaxis, in dem Handtücher vom Autor als ungemein praktische Dinge beschrieben werden, die so ziemlich das nützlichste sind, was man bei Reisen durch das Universum mit sich führen kann.

Falls man sich also zufällig an diesem Tag einen Babelfisch ins Ohr steckt, und den Daumen gen Himmel streckt, sollte man besser sein Handtuch dabei haben.

Zwölfer Striptease

Alternativ: How to dismantle a twelve incher!

Dies erzählt die Geschichte, wie und warum ich mein Apple PowerBook 12â€? 1,33 GHz, das dieser Tage sein Zweijähriges feierte, in seine Einzelteile zerlegte. Und was los war, nachdem ich alles wieder zusammengebaut hatte. Continue reading ‘Zwölfer Striptease’

dreihundertdreiunddreissig

Noch 25 Tage bis zu dieser Ballsportmeisterschaft1. 223 Tage bis Heiligabend. In 326 Tagen ist das nexte Mal Ostern.

Und in 333 Tagen, von heute an gerechnet, werde ich 30 Jahre alt …

1 Bei vielen anderen Bezeichnungen dieses Ereignisses könnte man ja aus Versehen Markenrechte verletzen

Leben bis Männer

Ein Theaterstück nach einem Buch von Thomas Brussig (“Sonnenallee”). Ein Ein-Mann-Stück, gespielt auf einer sehr kleinen Bühne. Und wie es sich gehört, spielt bei einer kleinen Bühne die erste Reihe auch gleich mit in dem Stück (daher setzte ich mich in die zweite Reihe). Gesehen habe ich das Stück heute Abend im kleinen Saal der Komödie im Winterhuder Fährhaus.

Ein in die Jahre gekommener Fußballtrainer eines kleinen Fussballklubs in den neuen Bundesländern. Er philosophiert 90 Minuten (nach 45 Minuten gibt es eine viertelstündige “Halbzeitpause”) über die Welt im Allgemeinen und Fußball im Besonderen. Zum Teil lustige Anekdoten, vermischt mit traurigen Stationen seines Lebens. Die Bandbreite reicht von verschossenen Elfmetern bis zu Mauerschützenprozessen.

Das Stück feierte seine Premiere bereits vor vier Jahren, es wurden aber auch aktuelle Ereignisse eingearbeitet, sozusagen aktualisiert. Dass das Volksparkstadion jetzt anders heißt, war mit Sicherheit schon 2002 in der Premierenfassung; dass aber die Buchstaben A, O und L während der Weltmeisterschaft nicht das Dach des Stadions zieren dürfen, kann erst jetzt zur Wiederaufnahme des Stücks dazu gekommen sein.

Das Publikum (das Bisschen was da war) war vielleicht nicht hingerissen. Und Fußball ist nun auch so gar nicht meine Welt. Dennoch fühlte ich mich dann am Ende ganz gut unterhalten.

Hitzefrei

27,5°C, in der Schule hieß das Hitzefrei. Diese Temperatur herrschte gerade in meiner neuen Dachgeschoßwohnung. Aber einmal kurz Durchzug, und schon kann man es hier wieder aushalten. Da ist die Hitze ganz schnell geweggt!

In der Schule gab es immer dann Hitzefrei, wenn ein Thermometer, das an einem geheim gehaltenen Ort im Schatten hing, besagte Marke von 27,5°C überschritt. Einige Schüler sprachen jedes Jahr davon, sie würden dieses sagenumwobene Thermometer suchen und ein Feuerzeug darunter halten ;-) Mir ist aber nie zu Ohren gekommen, dass es tatsächlich mal von jemandem entdeckt wurde.

Dabei waren die Indizien doch recht klar: es musste an einer Außenwand hängen, die immer im Schatten lag und von einem der Lehrerzimmer aus zu sehen war. Das kann doch eigentlich nicht schwer zu finden gewesen sein …

Da meine Wohnung nun hitzefrei ist, also frei von Hitze, genieße ich nun einen kühlen Freitagabend.

Wilderness

Hast du dich schon mal gefragt, wo ich dieses tolle Bild mit dem Wilderness-Schild da oben her habe? Nein? Schade. Na, macht nix, ich erzähl’s trotzdem.

Wilderness-Sign

Das Bild habe ich nicht aus einer anonymen, gesichtslosen Bilddatenbank, und es lag auch nicht meiner Blogging-Software bei. Nein, da drückte ich selbst höchstpersönlich auf den Auslöser. Entstanden ist das Bild auf meiner Südafrika-Rundreise im September 2000.

Zurecht geschnitten und ein klein wenig mit den Effekten in gimp gespielt, und schon passte es farblich prima zum Minima-Theme meines Blogs.

Ich wollt’s halt mal erwähnen ;-)